Rezept für Spätzle handgeschabt, die Herstellung der wichtigsten schwäbischen Beilage. Hier finden Sie eine ausführliche, bebilderte Beschreibung der handgeschabten Spätzle.

Mit unserer Bildfolge erfahren Sie wann der Spätzleteig die richtige Konsistenz hat. Ob Sie nun die Spätzle von Hand schaben oder doch durch die Presse drücken.

Das schaben der Spätzle vom Spätzlebrett erfordert viel Übung. Nichtsdestotrotz sind Spätzle handgeschabt die Besten!

Spätzlesmehl:

Für unsere Spätzle verwenden wir Aalener Kochbären natürlich das Spätzlesmehl der Heimatsmühle. Erfreulich für alle, die gerne schwäbische Spätzle mögen – das Spätzlemehl der Heimatsmühle kann man im Onlineshop bestellen!

Stand da früher auf der Packung nur Spätzlesmehl, hat man es inzwischen ergänzt, damit man es ach außerhalb des Schwabenlandes versteht.

Weizendunst
doppelgriffig
Spätzlesmehl

Sein Charakter:
Zwischen Mehl und Grieß
Sein Vorzug:
Der Teig wird fester und nimmt Wasser wesentlich besser auf.
Seine Besonderheiten:
Macht Spätzle goldgelb und kernig im Geschmack.

Abwandlungen des Grundteiges:

Neuerdings mache ich meinen Spätzleteig für die Spätzle handgeschabt ohne Wasser. Ich gebe Eier und Salz in die Rührschüssel und dann schlage ich mit dem gelochten Kochlöffel Esslöffelweise nur so viel Mehl unter, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat. Bei mir ist die gewünschte Konsistenz erreicht, wenn ich das Gefühl habe – gleich bricht der Kochlöffel ab.

Andere möchten gerne besonders lockere Spätzle. Die geben dann 2 bis 3 Esslöffel Mineralwasser in den Teig.

Gibt man einen Teelöffel Öl in den Teig, wird der Teig geschmeidiger und rutscht besser durch die Spätzlepresse.

Will man besonders gelbe Spätzle, gibt man etwas Safran oder Kurkuma in den Teig.

Besonders kernig werden die Spätzle handgeschabt, wenn man etwas Semola di grano duro (itlienisches Nudelmehl) unter den Teig mischt. Diese eignen sich dann besonders für Eintöpfe. Zum Beispiel den Gaisburger Marsch.

Möchte man grüne Spätzle gibt man Spinat oder Pesto in den Spätzlesteig.

Mit dem Saft von Rote-Bete bekommt man rote Spätzle.

Kurzum, der Experimentierfreudigkeit sind keine Grenzen gesetzt.