Majorantokany ist ein ungarisches Rezept.Wichtig dabei ist dass wir das Rindfleisch in Streifen schneiden. Verfeinert mit Zwiebeln, Räucherspeck und Weißwein. Außerdem wird saure Sahne zugegeben.

Anmerkung der Kochbären:

Den charakteristischen Geschmack verleiht eines der ältesten Gewürze Mitteleuropa, der Majoran.

Gulasch, Pörkölt und Tokany, während man in Österreich und Deutschland keinen Unterschied macht, wird in Ungarn sehr wohl unterschieden.

Das Gulasch ist eine Suppe oder ein Eintopf. Auch wenn Pörkölt und Tokany sehr ähnlich sind, unterscheiden sie sich doch in Kleinigkeiten.

Unser Forumsmitglied aus Ungarn hat uns dazu geschrieben:

Der wichtigste Unterschied ist der Schnitt des Fleisches, das Gewürz und die Verarbeitung der Zwiebel.
Beim Tokany wie schon erwähnt schneidet man das Fleisch in Streifen und würzt mit schwarzem Pfeffer. Die Zwiebel werden nicht scharf angebraten, sondern nur glasig gedünstet.
Beim Pörkölt schneidet man das Fleisch in Würfel. Außerdem wird alles scharf angebraten. Man verwendet Chili oder scharfen Paprika zum würzen. Also rot und scharf.

Majorantokany

Ein Pörkölt besteht immer aus Fleisch, wobei ein Tokany auch fleischlos sein kann. Also z.B. Zwiebeltokany oder Pilztokany usw.
Tokany ist die feine Variante, das Pörkölt muss deftig sein.
Tokany wurde auch schon früh gekocht, so um 1600. Die Ungarn kannten schon sehr früh die Verwendung von schwarzem Pfeffer, und der gerade Schnitt kommt wohl von den Hirten. Die haben das Fleisch zum haltbar machen und mürbe werden unter den Sattel gelegt und haben es dann bei Bedarf in Streifen runter geschnitten.