Majoran Pörkölt ist ein ungarisches Rezept für ein Gulasch, das in Ungarn Pörkölt heißt. Dieses haben wir ausnahmsweise nicht mit Paprika, sondern kräftig mit Majoran gewürzt.

Anmerkung der Kochbaeren:

Majoran (Origanum majorana) ist ein Lippenblütengewächs. Die Wildform stammt ursprünglich aus Kleinasien. Wie sein lateinischer Name schon vermuten lässt, ist er mit dem Oregano (Dost) verwandt. Majoran bezeichnet der Volksmund auch „Wurstkraut“. Denn ob „Thüringer“, „Nürnberger“, … in jede gute Bratwurst gehört eine kräftige Portion Majoran. Durch seine ätherischen Öle wirkt er verdauungsfördernd und wird deshalb gerne bei fetten Speisen aber auch bei Gerichten mit Hülsenfrüchten benutzt. (Siehe Linsen mit Spätzle). In Deutschland verwendet man hauptsächlich getrockneten Majoran. Man kann Majoran jedoch auch in unseren Gewürzgärtlein anpflanzen. Es empfiehlt sich eine einjährige Sorte, denn diese sind aromatischer. Der Majoran benötigt einen sonnigen Standort. Der Majoran wird umso würziger, je wärmer das Klima ist in dem er angebaut wird.  Auch der Geschmack wird intensiver. Bei der Verwendung des Majoran in der Küche sollte man beachten, dass der getrocknete Majoran wesentlich intensiver würzt. Auch hat der frische Majoran eine andere „Geschmacksrichtung“.