Rezept Label Rouge Poularde vom Grill, ein Hähnchen Rezept für den Gasgrill. Mit feinem Rauchgeschmack, da mit Wood Chips zusätzlich fein geräuchert.

Am Mittelmeer gibt es nicht nur Fisch!
In St. Sever züchtet Madame Forestier excellente Poulets nach den Regeln des Label Rouge.
Was Label Rouge bedeutet habe ich ja schon des öfteren erklärt.

Das Poulet hatte 1,6 kg und kostete 12,69 €. Um es vorweg zu nehmen … das war dann für uns ein 3-Tage Genuss!

Mit dem Weber Gasgrill Q100 allerdings nicht einfach zu machen. Denn der Deckel geht über dem Huhn kaum noch zu!

Ich habe ein Rauchpäckchen mit Wood-Chips vorbereitet und gleich aufgeheizt.
(Holzspäne 30 Minuten in Wasser eingeweicht. Dann in Alufolie eingepackt und Löcher rein gestochen)

Das Poulet habe ich zuerst innen und außen gesalzen. Innen kamen noch Kräuter (Thymian, frischer Oregano) und
geviertelte Zwiebeln hinein. Dann habe ich das Poulet mit Olivenöl eingerieben.

Mehr “Firlefanz” ist bei einem Huhn von so hoher Qualität nicht erforderlich!

Der gute Geschmack kommt hauptsächlich vom eingelagerten Fett. Denn das Poulet hat unter der Haut, zwischen den Muskeln,
in Schenkel und Brust, genügend eingelagertes Fett. Das dem Fleisch später Saftigkeit und Geschmack gibt.

Den Gasgrill hatte ich “präpariert”. Die rechte Hälfte der Grillschlangen war mit Alufolie umwickelt, so dass ein Bereich für
“indirektes” Grillen entstand.

Grill vorbereitet

Grill vorbereitet

Dann habe ich den Grill auf höchster Stufe vorgeheizt. Auf die heißen Grillstäbe kam das Poulet und wurde von allen Seiten
erst mal angegrillt. Dann kam das Poulet auf den Bereich für das “indirekte” Grillen, die Wood-Chips auf die heiße Seite.
Danach habe ich den Grill auf die kleinste Stufe gestellt.

Label Rouge Poularde vom Grill

Nun war Geduld gefragt.

Nach 45 Minuten habe ich den Grillthermometer eingeführt. Die vermutlich beste Stelle ist zwischen dem Schenkel und der
Brust. Die Wood-Chips haben “ordentlich geraucht”! Den Grillthermometer dann auf 79 Grad C programmiert.


Das Poulet war dann gut geräuchert. Außerdem das Fleisch der Brust dank der Fettablagerungen zwischen den Muskelschichten
noch saftig. An der Keule war es “knapp gar”. Auch die Fettablagerungen zwischen den Muskelschichten der Keule haben
der Keule eine unvergleichliche Saftigkeit und ein Aroma gegeben!Die Haut – gut gesalzen – war sehr knusprig.Die beiden Schenkel und die Flügel haben uns zunächst gereicht. Die beiden Brusthälften gaben noch jeweils eine eigene
Mahlzeit. Wobei wir eine Brusthälfte wieder auf dem Grill erwärmt haben. Die andere Brusthälfte wurde kalt verspeist.Ich denke darüber nach, wie man den Grillvorgang noch verbessern könnte.
Für Tipps bin ich dankbar.
Eventuell könnte man den Thermometer an der Brust einführen. Wenn die Temperatur O.K. ist, die Schenkel abtrennen und diese
noch kurz fertig grillen.
Man müsste halt zu viert sein und das leckere Poulet sofort essen?