Rezept Hühnerfrikassee mit Spargel. Ein feines Frikassee verfeinert mit Sahne und Weißwein, gegartem deutschen Spargel und Erbsen an Basmatireis.

Ein Suppenhuhn, wenn es nicht aus einer kleinbäuerlichen Haltung stammt, hat eine Legeperiode hinter sich. In dieser Zeit hat sie etwa 250 Eier gelegt und ist 300 Tage alt. Danach nimmt sich die Henne eine Regenerationsphase. Sie wechselt das Federkleid pausiert mit der Eierproduktion.

Ab diesem Zeitpunkt wird eine Legehenne für den Großbetrieb unrentabel, denn es folgen ca. 4 Wochen wo sie eben nur frisst.

Man kann sich vorstellen wie viel Futter ein Großbetrieb, da geht es nicht selten um 10.000 Tiere, ohne Einnahme verfüttern müsste. Außerdem geht die Leistung in der zweiten Legeperiode deutlich zurück.

Zum Vergleich Suppenhuhn und Brathähnchen würde ich sagen: Aus einem Ackergaul kann man kein Rennpferd machen!

Das angebotene Masthähnchen ist meist nur 35 Tage alt. Dieses Fleisch
läßt sich zwar zart braten. Es bleibt aber gekocht wie gebraten geschmacklos. Es hat schon gar nicht die Reife eine geschmackvolle und nahrhafte Suppe abzugeben.

Das Suppenhuhn muss schon ein Jahr alt sein. Erst dann ergibt es die gewünschte Konsistenz und erst dann schwimmt oben eine Fettschicht. Wem das zu viel ist, der kann die Suppe erkalten lassen und dann das Fett ganz oder teilweise abschöpfen.

Hühnerfrikassee mit Spargel

Das entbeinte Fleisch kann mehrfach verwendet werden. Man kann es in kleinen Stücken der Suppe als zweite Einlage zuführen. Ein Frikassee oder Hasche machen. Oder durch den Wolf gedreht zu Frikadellen verarbeiten. Frikadellen aus gekochtem Hühnerfleisch sind besonders leicht und mager. Noch schmackhafter werden sie durch individuelles Würzen.