Holderküchle, für dieses schwäbische Rezept tauchen wir Holunderblüten in einen Weinteig. Dann frittieren wir sie. Zum servieren bestreuen wir sie dann mit Puderzucker.

Für die Ernte die Blüten am Vormittag sammeln. Denn dann haben sie das stärkste Aroma. Die Stiele mit einer Schere so abschneiden dass noch etwa 5 Zentimeter Stängel daran ist. Den brauchen wir zum eintunken in den Teig.

Zu Hause die Dolden gut abschütteln. Dann in kaltes Wasser tauchen damit etwaige „Gäste“ flüchten. Anschließend auf Küchenpapier abtrocknen lassen. Bitte essen sie die Dolden nicht roh, denn dann sind sie noch giftig.

Thema: Holunder

Schwarzer Holunder, bei uns auch Holder genannt, ist ein vielseitig genutzter Strauch. Aus seinen Blüten macht man Holunder-Tee. Er gilt als blutreinigend und schweißtreibend. Außerdem gelinde krampfstillend, Blähungen abführend. Neuerdings ist auch Holunderblütensaft zu haben. Beispielsweise in Sekt oder Prosecco ein ganz vorzüglicher Aperitif. Na – und dann kann man noch die leckeren Holunderküchle daraus machen.

Holderblüten

Holderblüten Holunderblüten

Holderblüten Holunderblüten

Aus den schwarzen Holunderbeeren gewinnt man Saft. Er regt den Stoffwechsel an und wirkt gegen Rheuma und Ischias. Die Holunderbeeren kann man auch für Holunder-Pfannkuchen (Holderpfannkuchen) verwenden.