Schwäbisches Rezept für Griebenschnecken aus Kartoffelteig. Für den Fall dass Sie beim Metzger keine Grieben bekommen können finden Sie hier auch gleich das Rezept wie man Grieben selbst herstellen kann.

Bitte beachten: Die Kartoffeln bereits am Vortag kochen und auskühlen lassen.

Tipp der Kochbären :

Die Griebenschnecken ergeben mit Sauerkraut eine eigene Malzeit. Wir haben noch ein gekochtes Kasseler dazu gegeben, dann reicht es garantiert für 4 Personen.

Grieben (in Österreich Grammeln) gibt es nur in Deutschland und in Österreich. Was macht ein Schwabe, den es in ein Land „verschlagen“ hat, in dem es keine Grieben gibt? Am Besten selbst machen!

Beim Metzger 500 Gramm „grünen“ (rohen) Bauchspeck (nur die Fettschicht) vom Schwein vorbestellen. Außerdem etwas Schweineschmalz mitnehmen. Ist auch kein Schweineschmalz zu haben, dann geht auch Butterschmalz. Wir brauchen davon nur zwei Esslöffel. Der fette Bauchspeck wird in kleine Würfel geschnitten – so etwa 1 cm Kantenlänge. Dann werden die Grieben in einem großen Topf bei geringer Hitze „ausgelassen“ – also in dem Schmalz gebraten. Aber die Hitze nicht zu hoch nehmen, damit die Grieben nicht zu schnell braun werden. Den Inhalt des Topfes seiht man über ein Edelstahlsieb in einen anderen Topf ab und lässt die Grieben gut abtropfen. Wer will kann sie noch auf Küchenpapier entfetten. Wenn man nicht alle Grieben für die Griebenschnecken benötigt, kann man die restlichen Grieben auch wieder unter das ausgelassene Schweineschmalz mischen. Dann hat man „Griebenschmalz“ – ein beliebter schwäbischer Brotaufstrich.