Rezept Fleischküchle Spaghetti Tomatensoße. Schwäbisch italienisches Gemeinschafts Essen. Auf Hochdeutsch heißen die Fleischküchle Frikadelle, aber das sagen bei uns nur Zu’greiste.
Wir mengen unter die Masse für die Fleischküchle eingeweichte alte Wecken. Denn sie sollen locker werden. Außerdem geben wir gedünstete Zwiebeln dazu. Damit sie schon einen leicht „italienischen Touch“ haben verwenden wir auch etwas Knoblauch. Zu den italienischen Spaghetti machen wir dann eine einfache Tomatensoße. Diese Kombination schmeckt uns Kochbären besonders gut. Deshalb gibt es das bei uns sehr oft. Wenn uns im Urlaub in Frankreich Baguette übrig bleibt wird es klein geschnitten. Dann machen wir daraus entweder Semmelknödel oder wir verwenden es für die Fleischküchle. Die müssten dann Boulette de Viande (hachée) heißen. Dann gehört auch noch ein Teelöffel Dijon-Senf in die Masse.

Die schwäbischen Fleischküchle sind den bayrischen Fleischpflanzerl sehr ähnlich. Allerdings gibt es da auch die Nobel-Variante mit Kalbfleisch. Die Bayern mischen natürlich eingeweichte Semmeln in den Teig.

Ob die Berliner Schrippen für ihre Buletten verwenden?

Im Bild: Das Sammlerglück war uns hold. Deshalb gab es als Topping auf das Fleischküchle auch noch in Butter gebratene Pfifferlinge.

Rezeptbild Fleischküchle Spaghetti Tomatensoße

Fleischküchle Spaghetti Tomatensoße