Rezept Agretti geschmort.für eine italienische Gemüsebeilage. Dafür schmoren wir die Agretti mit Knoblauch und Zitronenzesten in Olivenöl.

Anmerkung der Kochbären:

Agretti, das italienische Salzkraut, hat uns unser Freund Schorsch empfohlen. Er hat es in Italien als „Barba di Frate“ kennen und dann auch schätzen gelernt. In Deutschland ist es als Mönchskraut bekannt. Weitere Bezeichnungen ( Kapuzinerbart, Roscano ). Dieses Saisongemüse ist nicht nur sehr lecker. Es ist ein basisches Lebensmittel und enthält außerdem viel Kalzium, Eisen und Vitamin A. Leider kann man es bei uns in Aalen noch nicht kaufen.

Agretti geschmort:

Also haben wir uns bei Rülemann’s Samen bestellt. Ein befreundeter Gärtner hat dann die Pflanzen für uns vorgezogen. Die Gewächshaus-Agretti waren noch nicht sehr schmackhaft. Zuerst haben wir die Pflanzen mit Spaghetti-Kochwasser gegossen. Und außerdem haben wir zur Düngung mit Bio-Kräuterdünger auch noch eine Handvoll Meersalz zugegeben. Erst dann entwickelten sie ihren Geschmack. Die Pflanzen wurden von uns im großen Blumenkübel gepflegt. Dann immer fleißig gegossen und bei großer Hitze in den Schatten gestellt. Bei älteren Stängeln ist der Stängel holzig, junge Triebe kann man mit Stängel verwerten.

Agretti, Barba di Frate, Mönchskraut

Agretti, Barba di Frate, Mönchskraut

Das Mönchskraut eignet sich beispielsweise sehr gut als Beilage zu Fisch:

Agretti als Beilage

Agretti als Beilage