Bild : Aalener Kochbären
 

 

   
 

Heidensterz (Türkensterz)

 
 

Rezepte aus "Die gute Wiener Mehlspeise"

Hinweis :

Der Name Heidensterz oder Türkensterz kommt vom Buchweizenmehl. Dieses wurde früher als Heidenmehl (oder Türkenmehl) bezeichnet. Vom Orient kam der Buchweizen nach Europa. Botanisch gesehen gehört der Buchweizen ( ein Knöterich-Gewächs ) nicht zum Getreide. Das Mehl des " grano saraceno", wie der Buchweizen auf italienisch heißt, wurde aber schon immer so verwendet. Da es keinen Kleber enthält, muss für die Nudelherstellung Weizenmehl zugegeben werden. Der Sterz wird ja sowieso zerstoßen, also ist die Zugabe von Weizenmehl nicht erforderlich.

 

   
 

Zutaten für 4 Portionen :

   
  • 250 g Buchweizenmehl,
  • 120 g Schweineschmalz,
  • 500 ml Wasser,
  • Salz,
  • Grieben (Grammeln),
Bild: Heidensterz (Türkensterz)
 
 

Zubereitung :

   

Das Buchweizenmehl wird in einer Pfanne auf schwachem Feuer gut durchgeröstet und gesalzen. In eine Kasserolle geben.
Das Schweineschmalz und ½ l Wasser zugeben. Zugedeckt wird der Sterz im heißen Rohr (Backofen bei 160 °C) vollständig
ausgedünstet, gut mit der Gabel zerteilt und mit frischen, heißen Grammeln serviert.

Hinweis :

Kulinarisch ist der Heidensterz nicht gerade toll - aber das war wohl auch nicht seine Aufgabe!
Er sollte vor allem satt machen - und wenig kosten.

 

 

 
 

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