Bild : Aalener Kochbären
 

 

   
 

Griebenschnecken "Grieaba Schnecka"

 
 

 

   
 

Zutaten für 4 Portionen :

   
  • 500 g gekochte Kartoffeln vom Vortag,
    (mehlig kochende Sorte)
  • 120 g Mehl,
  • 1 Ei,
  • 2 EL Hartweizengrieß,
  • Salz
  • frisch geriebene Muskatnuss,
  • 120 g Grieben, (Grammeln)
  • 2 Zwiebeln,
  • 1 EL Öl,
  • ¼ l Milch.

 

Bild: Griebenschnecken "Grieaba Schnecka"
 
 

Zubereitung :

   

Für die Griebenschnecken die Kartoffeln am Vortag kochen und im kühlen Keller oder im Kühlschrank bis zum nächsten Tag kühlen.


Die gekochten Kartoffeln schälen und durch die Spätzlepresse oder ein Sieb drücken. Mit Mehl, dem Ei und dem Grieß zu einem glatten Teig verkneten. Mit Salz und Muskat würzen. (Je nach Feuchtigkeit der Kartoffeln mehr Mehl verwenden.)
Den Teig in Klarsichtfolie einpacken und 10 Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. In 1 EL Öl etwa 5 Min. dünsten. Den Kartoffelteig auf dem bemehlten Nudelbrett zu einem Rechteck von 50 cm x 30 cm ausrollen. Die Grieben und die Zwiebel darauf streuen und von der breiten Seite her aufrollen, so dass sich eine 50 cm lange Rolle ergibt. Diese in ca. 3 bis 3,5 cm lange Stücke schneiden, so dass sich 15 Schnecken ergeben. Diese auf der Schnittstelle dicht an dicht in eine Blechkachel setzen. Die Milch angießen (nicht über die Schnecken, sondern daneben). Bei 200 °C mit Ober- Unterhitze 40 Min. backen.

Tipp der Kochbären :

Die Griebenschnecken ergeben mit Sauerkraut eine eigene Malzeit. Wir haben noch ein gekochtes Kasseler dazu gegeben, dann reicht es garantiert für 4 Personen.

Grieben (in Österreich Grammeln) gibt es nur in Deutschland und in Österreich. Was macht ein Schwabe, den es in ein Land "verschlagen" hat, in dem es keine Grieben gibt? Am Besten selbst machen!

Beim Metzger 500 Gramm "grünen" (rohen) Bauchspeck (nur die Fettschicht) vom Schwein vorbestellen. Außerdem etwas Schweineschmalz mitnehmen. Ist auch kein Schweineschmalz zu haben, dann geht auch Butterschmalz. Wir brauchen davon nur zwei Esslöffel. Der fette Bauchspeck wird in kleine Würfel geschnitten - so etwa 1 cm Kantenlänge. Dann werden die Grieben in einem großen Topf bei geringer Hitze "ausgelassen" - also in dem Schmalz gebraten. Aber die Hitze nicht zu hoch nehmen, damit die Grieben nicht zu schnell braun werden. Den Inhalt des Topfes seiht man über ein Edelstahlsieb in einen anderen Topf ab und lässt die Grieben gut abtropfen. Wer will kann sie noch auf Küchenpapier entfetten. Wenn man nicht alle Grieben für die Griebenschnecken benötigt, kann man die restlichen Grieben auch wieder unter das ausgelassene Schweineschmalz mischen. Dann hat man "Griebenschmalz" - ein beliebter schwäbischer Brotaufstrich.

 

Bild : Griebenschnecken vor dem überbacken Bild: Die gebackenen Griebenschnecken

 

 
 

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