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Schwäbische Knöpfle

 
 

 

 

   
 

Zutaten für 4 Portionen :

   
  • 250 g Mehl ( Type 405 oder "Spätzle-Mehl" von Aurora
    wird auch als "doppelgriffiges Weizenmehl" bezeichnet)
  • 1 TL Salz
  • 3 Eier
  • Wasser nach Bedarf
  • Knöpfle - Sieb mit großen Löchern

 

Bild : Knöpfle
 
 

Zubereitung :

   

Die Eier in eine große Rührschüssel schlagen. Das Salz darüber streuen. Mit einem Rührlöffel das Mehl unterschlagen. Wenn der Teig zu fest wird (bevor der Rührlöffel abbricht), etwas Wasser zugeben. So lange mit dem Rührlöffel oder Knethaken weiter bearbeiten, bis er Blasen wirft.
Den Teig 1/2 Std. lang immer wieder durch schlagen.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, 2 EL Salz zugeben.

Den Topf zur Seite ziehen, bis das Wasser nur noch leicht siedet. Kommt zu viel Dampf hoch, verfestigt sich der Knöpfle- Teig bereits am Sieb. Das Knöpfle - Sieb mit kaltem Wasser abbrausen. Etwa die Hälfte der Teigmasse auf das Knöpfle - Sieb geben und mit dem Schaber durch das Sieb pressen. Das Wasser aufkochen lassen, die fertigen Knöpfle mit dem gelochten Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen. Das Knöpfle- Sieb mit kaltem Wasser reinigen und die zweite Portion durch pressen.

Spätzle oder Knöpfle ?
Der Teig ist der selbe. Im württembergischen Schwabenland bevorzugt man die langen Spätzle, die entweder vom Brett geschabt oder durch die Spätzlepresse gedrückt werden. (Willi - das ist eine zweckentfremdete Kartoffelpresse.)
Weiter im Süden, also bei den Bayerischen Schwaben, im Allgäu, im Badischen oder in der Schweiz bevorzugt man die kurzen Spätzle, die man dann Knöpfle nennt. Dazu braucht es einen "Spätlehobel" - der eigentlich "Knöpflehobel heißen müsste. Oder eben dieses neuartige Gerät, das zwar "Spätzlewunder" heißt, aber ... Schande über mein Haupt ... mir sind damit bisher immer nur Knöpfle gelungen.

 

 
 

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