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Saure Kartoffelrädle, Rädlesgmias

 
 

Saure Rädle

   
 

Zutaten Für 4 Portionen :

   
  • 1 kg       Kartoffeln (festkochende, kleine Sorte),
  • 30 g      Butterschmalz,
  • 50 g      Mehl,
  • 1 EL      feingewürfelte Zwiebel,
  • 750 ml   Wasser,
  • 1           Prise Salz,
  • 3 EL     Essig,
  • 1          Nelke,
  • 2          Lorbeerblätter,
  • etwas Liebstöckel.

 

Bild : Saure Kartoffelrädle
 
 

Zubereitung :

   

Die feingewürfelte Zwiebel und das Mehl im Butterschmalz bei großer Hitze so lange rösten, bis sie eine zimtbraune Farbe angenommen haben. Dann mit etwas Wasser ablöschen, kräftig rühren, weiter Wasser zugeben und immer glatt rühren. Lorbeerblätter, Liebstöckel und Nelke zugeben und 25 Min. köcheln lassen. Dann die Lorbeerblätter und die Nelke herausnehmen, mit Salz und Essig abschmecken.

Die Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in die Soße geben und nochmals aufkochen.

 

Für dieses Rezept Saure Kartoffelrädle, Rädlesgmias haben wir Kochbären die Kartoffeln extra gekocht. Ursprünglich wurde das Rädlesgmias Montags aus den Überresten des Kartoffelsalates vom Sonntag gemacht.

Zitat (Linde):

"Beim Rädlesgmias macht man eine Brühe, wie bei sauren Bohnen. Muß halt etwas dicklich sein. Gewürze dazu wie bei Kutteln. ( Nelken, Lorbeer etc.) Dann werden etwas dickere Pellkartoffelscheiben ( können auch übrige, kalte sein ) untergehoben. Ziehen lassen und unbedingt nachwürzen. Das war`s.

Die sparsame Hausfrau hat den Rest vom Sonntagskartoffelsalat untergehoben, da der ja eh sauer war.
Schmeckt sehr lecker, ist billig und geht schnell."

 

Was isst der Schwabe dazu? Jedenfalls weder Spätzle noch Saitenwürstle!

Zitat (Thomas):

"Das Rädlesgmias ist ein kulinarischer Leckerbissen und darf nicht mit anderen Köstlichkeiten wie Saiten oder Spätzle vermischt werden!"

 

Und: "Rosinen müssen draussen bleiben"!

Kartoffelsorten

Festkochende Kartoffelsorten wie für dieses Rezept empfohlen sind : Sieglinde, Nicola, Hansa, Forelle, Cilena und das Bamberger Hörnle. Durch ihren niedrigen Stärkeanteil bleiben sie auch nach dem Kochen fest. Sie sind deshalb besonders für Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Aufläufe und Gratins geeignet.

 

 
 

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