Bild : Aalener Kochbären

 

 

   
 

Gaisburger Marsch mit Flussfisch

 
 

Abwandlung des traditionellen Gerichtes

   
 

Zutaten Für 4 Portionen :

   
  • 400 g Welsfilet (Wallerfilet),
  • 1 Zitrone,
  • 600 g Kartoffeln
    (vorwiegend festkochende Sorte),
  • 250 g Spätzle,
    (für die Campingküche von der Kühltheke oder vorgekochte aus getrockneten verwenden)
  • 100 g Staudensellerie,
  • 100 g Karotten,
  • 100 g Lauch,
  • 1 Zwiebel,
  • 2 EL Butter,
  • 1 l Wasser,
  • 400 ml Fischfond (Glas),
  • 2 EL Weißweinessig (Balsamico bianco),
  • 1 Prise Salz,
  • 1 Prise Pfeffer,
  • 1 EL fein gehackte Petersilie.
Bild : Gaisburger Marsch mit Flussfisch
 

 

Zubereitung :

   

Die Spätzle nach unserem Grundrezept zubereiten, abgießen und auf einer kalten Platte ausbreiten. Die Kartoffeln schälen und in grobe (2 cm) Würfel schneiden. Das Welsfilet kalt abspülen, in mundgerechte Stücke schneiden, mit Zitronensaft säuern und leicht salzen. Die Karotten waschen, schälen und in Würfel schneiden. Den Staudensellerie waschen und in Würfel schneiden. Den Lauch waschen und in dünne Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Die Zwiebelstreifen in Butter andünsten, Lauch, Sellerie und Karotten zugeben und kurz andünsten. Mit Wasser und Fischfond aufgießen, Die Kartoffelwürfel zugeben und 10 Min. dünsten. Die Fischstücke zugeben und in etwa 4 Minuten gar ziehen lassen. Mit Weißweinessig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf jeden Teller eine Portion Spätzle geben, mit Petersilie bestreuen und mit dem Eintopf übergießen.

Gaisburger Marsch :

Der Name kommt vom Stuttgarter Stadtteil Gaisburg. Dort hatte der Wirt der Bäcka-Schmiede den Eintopf nach dem Motto "rasch heiß kräftig und billig" erfunden. Warum sollte er anstatt Rindfleisch nicht auch Flussfisch verwendet haben. Allerdings ist der Wels oder Waller zu dieser Zeit nur in der Donau und deren Nebenflüssen vorgekommen. Wir haben ihn verwendet, weil er ein Filet liefert, das leicht von Gräten befreit werden kann. Karpfen oder Hecht lassen sich nicht so gut entgräten. Auch eine fette Forelle wäre geeignet.

 
 

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